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Senshi Parkour


Seit 2007 organisiert das Team von Senshi Parkour wöchentliches, öffentliches Training und regelmässige Parkour-Workshops in Magdeburg.

Senshi Parkour versucht nicht nur durch diese Veranstaltungen, sondern auch durch Projekt-, Vernetzungs-, Presse-
und Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Organisationen einem grösserem Kreis von Menschen zu vermitteln was Parkour ist und was es ausmacht.

Durch diese kontinuierliche Arbeit versuchen wir auch Strukturen in Magdeburg zu schaffen,
die szenenübergreifend und dauerhaft positiven Einfluss auf die Entwicklung und Akzeptanz unserer und auch anderer urbaner Künste und Sportarten haben.

Was ist Parkour ?

Parkour ist die Kunst der effizienten Fortbewegung. Hindernisse werden dabei möglichst schnell und ohne Verwendung von Hilfsmitteln überwunden.
Dabei geht es aber nicht nur darum es "irgendwie" über das jeweilige Hindernis zu schaffen, wichtig ist,
dass die Bewegungen kontrolliert(und damit auch sicher) ausgeführt werden.
Durch stetiges Training wird versucht eine Perfektion in den Bewegungsabläufen zu erreichen. Entsprechend ausgeführte Bewegungen
erscheinen für den Betrachter mühelos und elegant. Ein weiterer Aspekt ist der "Fluss der Bewegung",
die flüssige Verknüpfung mehrer aufeinanderfolgender Bewegungen.
Schwierige Hindernisse, Sprünge oder hohe Höhen erfordern ein jahrelanges, intensives Training,
in dem sich schrittweise an das Ziel herangetastet wird.

Ein Traceur(Läufer) macht keine schwierigeren Sprünge/Hindernisse, bevor die Techniken nicht sicher sind (z.B. das Abrollen)
und/oder die nötige Kraft dafür vorhanden ist (es gibt Empfehlungen wie: im ersten Jahr Training sollten keine Sprünge
von über schulterhöhe gemacht werden, da sich der Körper erst auf die Belastung einstellen muss
und gleichzeitig ein entsprechendes Training(Kraft/Technik) passieren muss um die auftretenden Kräfte kompensieren zu können).
Es geht beim Parkour um Effizienz, (geistige und körperliche) Kontrolle und vor allem auch um Sicherheit

Parkour ist nicht Freerunning, kein Freestyle, keine Streetstunts und kein Urban Tricking o.ä..
Wir respektieren jede Form der urbanen Akrobatik. Teilweise werden sie auch (neben Parkour) von uns praktiziert.
Wir legen aber sehr viel Wert auf die korrekte Verwendung der Begrifflichkeiten,
um die weitere Verbreitung eines falschen Bildes von Parkour und auch den anderen Künsten entgegenzuwirken.

Ursprünge und Entstehung

David Belle lernte als Kind von seinem Vater, einem ehemaligen Vietnamsoldaten, in den Wäldern Nordfrankreichs die "Méthode Naturelle"
(begründet durch George Hébert) eine Form des körperlichen und geistigen Trainings im Einklang mit Natur und Umwelt,
wobei auch Fortbewegungsformen gelehrt werden (Heben, Werfen von Objekten, Selbstverteidigung, Schwimmen, Aufbau von Kraft und Resistenz
waren u.a. auch Teile des umfassenden Trainings).

Die "Méthode Naturelle" wurde zum grossen Teil in der freien Natur praktiziert.
Ende der 80er Jahre übertrug David spielerisch diese Methode auf die urbane Landschaft des Pariser Vorortes Lisses, aus Beton und Stahl.
Aus den spielerischen Verfolgungsjagden der Kinder über Treppen, Tischtennisplatten, Papierkörbe und kleine Bäche
entwickelten die Freunde als Jugendliche, durch Einbeziehung immer schwieriger Hindernisse wie Mauern, Zäune, Baugerüste
und später Gebäudefassaden und Hochhäuser, le parkour-die Kunst der Fortbewegung.